Bankenfusion

Wenn aus zwei oder mehr EINS wird

„Gemeinsam sind wir stark“

Das Wort und Thema „Bankenfusion“ hat derzeit Hochkonjunktur in Gesellschaft und Medien.
Doch warum suchen gerade immer mehr Banken den Zusammenschluss und vernetzen dem entsprechend.

Unter dem Wort Fusion versteht man laut Duden die Verschmelzung von zwei oder mehreren Gegenständen. Der Begriffsursprung geht zurück auf das Wort „fusio“, das so viel wie das Gießen oder das Schmelzen bedeutet.
In der Wirtschaft spricht man von einer Bankenfusion, wenn zwei oder mehr bisher eigenständige Banken sich zu einer wirtschaftlich und rechtlich einheitlichen Bank zusammenschließen. Dabei unterscheidet man die Bankenverschmelzung, bei der eine kleinere Bank von einer größeren Bank aufgenommen wird, und den Zusammenschluss durch Neubildung, bei der eine neue Bank aus beiden bisherigen gegründet wird.

1+1 = ?

Durch eine Fusion verstärken sich die Banken und können ihre Ressourcen bündeln. Die zunehmende Regulierung der Finanzwelt, die verstärkte Nutzung digitaler Angebote und das anhaltende Niedrigzinsniveau stellen die Banken vor neuen Herausforderungen, die es zu meistern gilt und die Bank auch für die nächste Kunden- und Mitgliedergeneration zu erhalten und zu gestalten.

And the winner is…

Die Gewinner einer Fusion – eindeutig die Mitglieder und Kunden der Bank, denn als Genossenschaftsbank sind das die Eigentümer der Volks- und Raiffeisenbank. Durch eine Fusion kann die Bank ihre internen Kräfte bündeln, um sich noch engagierter für die Ziele und Wünsche ihrer Mitglieder und Kunden einzusetzen.

Gleichzeitig bietet eine Fusion auch zusätzliche Sicherheit, denn die verschmolzenen Banken verfügen dann i.d.R über ein erhöhtes Eigenkapital und können so schwierige wirtschaftliche Phasen sicher meistern.

Durch die niedrigen Kosten bleibt die neue Bank auch zukünftig wettbewerbsfähig und kann sich auf neue Wege wie die Digitalisierung der Bankgeschäfte konzentrieren, um gleichzeitig modern und bodenbeständig in die Zukunft zu blicken.

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